Regional-Gutscheinwährung


Kontakt: Rolf Hoffmann, Kethelvierth 1, D-24623 Großenaspe, Telefon: (04327) 437

Ergänzungs-Währung für jede Wirtschaftsregion

    ein Hauptziel des ee (‘Essential-Engineering‘)


Nach der Einleitung folgen in zwei Abschnitten

a) Das heute übliche Geld (Scheinwelt und Realität)

b) Zweitwährung (Beschaffenheit und Startmaßnahmen)

und am Ende (c) zusammenfassende Thesen


Ee-Leitgedanken: “Nicht der Mensch muss der Wirtschaft - sondern diese dem Menschen dienen!“,

Ein Staat hat eigentlich nur seine Bürger zu schützen und deren Versorgung zu gewährleisten !“

“Wo die regionale Eigenversorgung nur wegen fehlenden Geldes zurückgeht, da lasst uns (so riet schon Goethe)

das dafür nötige Geld schaffen - dieses aber (so das ee-Konzept) begrenzen auf die Regio-Subsistenzwirtschaft !“.

Außerdem: “Wer ein Problem ohne Neuverschuldung lösen will, muss auch ‘einen geldlosen Lösungsweg‘ kennen !“

 

Genauer: “Wenn uns nicht mehr Solidarität und Religion leiten, sondern der Staat einziger Ordnungshüter ist,

muss er all seine Leistungen für uns Bürger immer sofort aus der Landes-Wirtschaftskraft finanzieren können.“

und: "Die Nachhaltigkeit (Zukunftssicherheit) der Natur beruht auf Kreisläufen. Jedes Wirtschaftssystem muss
ebenfalls kreislaufgerecht arbeiten, d.h. keine Leistung (ob Ware od. Arbeit) darf verloren gehen oder
abgezweigt werden, auch nicht der Gegenwert, das Geld: Also muss das Systemgeld ebenfalls in diesem
Kreislauf bleiben !"

 

Weil Dollar, Euro und Co. aber nicht kreislauftreu sind (diese können jederzeit privatisiert  oder stillgelegt
werden – oder wegen ihrer Konvertierbarkeit wertmäßig abwandern (s. Abb 1 u. 2) - sie können sogar
wertnegativ werden)  und weil sich daran auch nichts wird ändern lassen (zumal kein EU- oder WHO-Staat
mehr die Währungshoheit hat), bliebe als Rettung nur, die regionale Versorgung (also die
Binnenkonjunktur, das Soziale und die Staatsfinanzierung) mittels einer zusätzlichen
eigenen ‘willigen‘ Kreislauf-Währung abzusichern.

 




Abbildung 1 - Der Geld-NICHT-Kreislauf






Abbildung 2 - Der Bereicherungskreislauf



Was zu einer kreislaufwilligen Währung gehört, soll fachgerecht in Thesen erklärt werden

(weniger aus der Sicht der bisher entscheidenden Volkswirte, sondern seitens der Regelungs-Logiker).

 

a)    Vorab jedoch eine Bestandsaufnahme der herrschenden Meinungen und Vorstellungen:

 

Erste Illusion (bzw. Wissenslücke):

Die dauernde Benutzung des Geldes ließ uns vergessen, dass jedem Bedürftigen oder Nachfragenden auch ohne
Geld etwas geleistet werden könnte (durch solidarisch geschenkte Ware z.B.). Und wir vergaßen darauf zu
achten, dass zumindest das öffentlich-rechtlich genutzte Geld immer leistungsgedeckt sein müsste –

und so geschah es, dass jeder ‘gesparte‘ Geldbetrag oder jeder von einer Bank ins System gegebene ‘Schein‘
ein Vorabkredit ist – noch ungedeckt durch eine Leistung, also ein akzeptierter (vorprogrammierter)
Schuldenbetrag.

[Erst als Lohn oder Verkaufserlös weitergegeben bekommt ein ‘Schein‘ seinen Wert (den der bezahlten Arbeit).]

 

Zweite Irreführung (oder Selbstbetrug):

Falsch angewendete Worte verwirren unser Denken (falsche Begriffe verunmöglichen richtiges Planen). Beispiel:

Wenn wir für einen Geldgeber arbeiten, dann geben wir die  Arbeit - und sind nicht die ‘Arbeit-Nehmer‘ !

Wenn aber sogar Gewerkschafter weiterhin falsch reden, wie soll dann geleistete Arbeit richtig bezahlt werden?

Wie kann man dann erkennen, dass die Lohnsteuer dringend durch die Maschinensteuer ergänzt werden muss?

Oder: Wie vermag dann ein Politiker, an die notwendige Leistungsdeckung der bewilligten Milliarden zu denken ? 
Und: Wie sollen dann Schulkinder den physikalischen oder monetären Begriff ‘Arbeit‘ eindeutig erlernen?
Wie sollen aus dem Heer derart pisa-Schulgeschädigter sich dann kluge Parlamentarier und Wähler
rekrutieren?

 

Aus fehlendem Richtigdenken (oder aus Absicht) entstanden also folgende ‘Geld-IstZustände‘,

die vom eE-Konzept her (Fehler erkannt – Fehler gebannt) jedoch korrigiert werden könnten:

Das Geld ist heute

... ..........1) 'Gegenwert für Ware und (Dienst-)Leistung' (unverzichtbar als Lohn in arbeitsteiliger Gesellschaft),

.........ist 2) eigentlich ‘steuerbares Medium‘ (was heute niemand hinterfragt)

........ist 3) gleichzeitig ‘steuernder Impuls‘ (2 mit 3 ist aber regelungstechnisch schlecht vereinbar)

.......... 4) Maßstab für den "Wert einer Person oder Institution",

......... 5) Türöffner (Bestechungsmittel, - Werkzeug für Erpressung, Macht und Neo-Kolonisation),

........6) Alters- und Krisensicherung (Maß für den Rentenanspruch - oder ist gar die Rente selber),

 ......7) ist selber handelbare Ware und bestes ‘Werkeug‘ zur Bereicherung (ist Spekulationsobjekt),

.....8) ist wegen künstlicher Wertbeständigkeit besser als (s.1) Ware od. Leistung  - und daher ...

... 9) Grundlage aller Kredite und Schulden (und ist deswegen - entgegen 2) - wirklich nicht steuerbar).

Die schädlichen Eigenschaften 3 bis 9 könnten innerhalb eines Zweitgeldsystems vermieden werden.

Das müsste alsbald geschehen, um wieder Sozialstaatlichkeit bzw. um regionale Souveränität zu schaffen;

aber auch sofort, damit ein finanzieller und damit sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Zusammenbruch
abgewendet werden kann.

Denen, die auf die Funktionen 3 bis 9 angewiesen sind, stände das Euro/Dollar-System weiterhin zur Verfügung,

sie könnten damit aber die zur Solidarität und Naturerhaltung strebenden Kreise nicht weiterhin behindern.

 

Als dritter Irrtum bürgerte sich ein (oder wurde uns beigebracht - wohl die schädlichste Illusion),

dass sich der Beauftragte einer Bürgerschaft (der Fiskus) - wenn ihm für seine Pflichterfüllung höhere Steuer-
einnahmen fehlen – verschulden dürfe.
Wenn also unser oberster Geldverwalter, der Finanzminister sich nicht traut,

in geeigneter Höhe Steuern zu erheben (oder er seitens der Wohlhabenden davon abgehalten wird) und er dann

gezwungen ist, die Haushaltsausgaben mit Krediten und/oder Staatsanleihen zu finanzieren, so habe er sich und

uns Bürger bei den (zumeist inländischen) Geldgebern verschuldet (in Summen, die dieser Staat ja wegen seiner

weiterhin zu geringen Steuereinnahmen nie wird zurückzahlen können – sie betrügen inzwischen 1,7 Mrd.Euro).

 

Diese ‘Kredite‘ sind aber niemals Schulden,   denn ....

.... 1.) hat dieser Staat in jedem Jahr der ‘Kredit‘aufnahme aus dem Gemeinwesen (oder von unseren Banken)

dieses Geld sofort an das Gemeinwesen zurückgegeben (in Form von Gehältern oder per Bezahlung unserer
Aufträge z.B. der erwünschten Infrastruktur, des Militärs etc.pp)
:

Wieso sollte er diese Beträge ein zweites Mal ‘an uns zurückzahlen‘?  - bzw. bis zu einer Tilgung jährliche
z.Zt. 40 Mrd. Euro Zinsen zahlen?
(Na  ja, wir wissen es eigentlich: “Weil die Geldreichen es so wünschen“)

 

.... 2.) niemals kann es bei einem Kreislauf-Medium reale Negativwerte bzw. ‘Schulden‘ geben (weder bei
einem

natürlichen Kreislauf wie dem Blut in einem abgegrenzten Körper oder z.B. beim Wasser im Wetterkreislauf,
noch bei einem technischen wie einem Warmwasser-Heizkreislauf -  egal ob selbst- oder fremdgeregelt)
:

Also dürfte auch ‘das kreisende Medium Geld‘ tiefstens auf Null sinken – aber nie negative Werte
annehmen.

(Wenn es das de jure dennoch ‘kann‘, dann liegt das nur an den Geldgierigen, die die Erfindung der
Mathematiker, auch ins Negative hinein zählen zu können, zu ihrem Dauervorteil in Gesetze gossen).

 

.... 3.) Diejenigen, die aus ihrem Säckel dem eigenen Staat Geldsummen als Kredit geben konnten, hatten

genau diese Summen aus unserem, dem staatlichen Geldkreislauf dereinst heraus-‘verdient‘, und sind

eigentlich schon lange verpflichtet, es in diesen Staatskreislauf wieder einzuspeisen (d.h. zurückzugeben).

  

Fazit: Die sgn. Staats-Inlandsschulden könnte man ohne moralische Bedenken und auch ohne Schaden
anzurichten ....
per Dekret nachträglich in ‘erhobene Steuern‘ umwidmen (als neue Art des ‘Jubeljahres‘);

zumindest würde man eine staatseigene Zweitwährung so konstruieren, dass diese weder als Negativwert
gebucht noch als Positivwert aufgespart werden kann
(wobei ja wegen der erwünschten Geldwert-Stabilität,
die nur die Geldsparer dringend brauchen, seither alle zurückgelegten Geldvermögen irgendwo im Lande einen
gleichhohen Schuldenbetrag erzwingen – logischerweise bei den Non-Profit-Beteiligten (beim Staat z.B.)
.

 

Der vierte Irrtum oder sträfliche Betrug ist,

der Bürger könne und solle seine Altersvorsorge (die Rente) per Geldrücklage ansparen und
absichern,

- was mit der Illusion oder der Lüge verknüpft ist, zurückgelegtes Geld bliebe wertbeständig ohne Jemanden

auszubeuten, zu benachteiligen oder dem Geldumlauf und dem Geldwert zu schaden.

Wertbeständig wäre ein sozial-unschädliches Ansparen jedoch höchstens in Zeiten hohen Wirtschaftswachstums,
Hohes Wachstum aber schadet – wie wir heute erkennen - immer der Natur bzw. dem Klima.

 

Wer also heute Geld für das spätere Leben zurücklegt und meint, Jeder müsse seine Rente in der Höhe seines
Arbeits-Durchschnittsverdienstes erhalten können, liegt falsch, denn akute Altersversorgung hängt weniger von

der eigenen Vergangenheit ab, sondern einzig von der Gemeinschaft, in der man als Betagter lebt: d.h. von
deren Wirtschaftsleistung und von deren Solidar-Bereitschaft, dem bedürftigen Zeitgenossen Ertragsanteile
abzugeben.

 

Natürlich kann eine Rentengesetzgebung die Versorgung der Betagten und die Solidarität der Mitbürger vorbereiten,
 
doch Deine Alters-Einzelvorsorge solltest Du weniger geldorientiert treffen, sondern sach- und prozess-
orientiert:

Beispiel 1: Wer vorausschauend weiß, dass man im Alter eine stufenfreie Wohnung braucht und wohl einen

Rollstuhl, der sollte sich beides kaufen oder bauen, solange er dazu in der Lage ist (früher hatten sich manche

ihren Sarg schon bei Lebzeiten zimmern lassen und ihn zwischenzeitlich als Kleider- oder Mehltruhe benutzt).

Beispiel 2: Da immer die Ernährung gesichert sein sollte, wären Geldvermögen oder Rentenansprüche nicht so

krisensicher wie ein Stück Gartenland und Kinder, die einem später daraus Kartoffeln und Kompott erarbeiten.

Wer aber seinen jetzigen Arbeitslohn für die spätere Versorgung ‘ansparen‘ will, sollte ihn in einen Handwerks-

oder Mittelstandsbetrieb investieren, der voraussichtlich einige der dann nötigen Alltagsprodukte herstellt

oder – falls diese nicht direkt nutzbar – der entsprechende ‘Tantieme‘ als Dann-Gegenwartskaufkraft abwirft - -

- oder der dem Fiskus ermöglicht (durch geldwerte Arbeitsleistung und entsprechende Geldabgabe), auch Dir

heute Dein Grundeinkommen oder später Deine dann kaufkräftige Grundrente monatlich auszuzahlen.

[Ein  heute – 2010 – gefordertes Grundeinkommen für jeden Bürger – und zwar bei heutiger Arbeitsmoral, bei

heutigem Kauf-, Konsum- und Wegwerfverhalten - würde das Über-unsere-Verhältnisse-Leben nur verstärken,

weil wir mit dem Euro und den Import-Billigwaren fast nur auf Kredit leben: Erst mit einer Zweitwährung

(die an die Region gebunden bliebe und immer leistungsgedeckt wäre) wäre – zusammen mit häufigeren Ehren-

amtstätigkeit – das Bürgergeld (=bedingtes Grundeinkommen) finanzierbar und nicht inflationstreibend.]

Wer aber heute Rentenbeiträge einzahlt oder unters Kopfkissen legt, verschenkt seine Kaufkraft (vielleicht

auf Nimmer-Wiedersehen) ohne die zukünftige damit abzusichern, gibt sie beim Kontosparen sogar an heute

oft veruntreuende Banken ‘zur gefälligen Verwendung und Vergabe auch fauler Kredite in 12-facher Höhe‘.

 

Fünfte Falschmeldung bzw. Problemblindheit:

Fortwährend wird uns seitens der Politiker, Banker und Pressevertreter erklärt, es gäbe keinen anderen Ausweg

aus der Geldknappheit als ein Mix aus Steuerkorrektur, staatlicher Neuverschuldung und Ausgabenkürzungen.

 

Der Hinweis jedoch fehlt, dass es in einem abflusslosen Geldkreislauf eine Geldknappheit nicht geben kann:

Denn erstens würde bei guter Politik jeder Einzelne und jede Institution angemessen am Geldkreislauf beteiligt
– hätte also ein Teilhabe-Anrecht
(z.B. ein Grundeinkommen) -, und wenn dieses Einmalgeld am Ende des Monats
  nicht mehr ausreichen sollte, dann
könnte zweitens
jeder Teilnehmer sein Geld im nächstens Monat gleich zu
Beginn ausgeben – was bedeutet, dass es schneller zum nächsten Kreislauf-Teilnehmer gelangt
(und über die
Umsatzsteuer auch in die Staatskasse und diese könnte das Grundeinkommen früher auszahlen)
:
>>>

>>>  Allein durch schnelleren Geldumlauf wird also jedes Teilnehmers Geldeinnahme pro Monat erhöht - und
  gleichzeitig die Binnenkonjunktur, der Bedarf an Arbeitsplätzen und die Höhe der Staatseinnahmen, des Grund-
einkommens bzw. der Rente –
und keinerlei neues Geld müsste ins System eingespeist werden, keine Kredite.

 

Die Binnenkonjunktur wird jedoch nur gestärkt, wenn das Geld nicht zum Kauf von Importwaren verleitet, wenn

es also kein Euro, sondern eine pure Binnenwährung ist, kein sparfähiges Geld sondern reines ‘Katalyt-Geld‘.  

 

Unser derzeitiger Geldfluss

lässt sich sehr gut wie ein Heißwasser-Heizkreislauf darstellen




Abbildung 3 - Geldkreislaufproblem



Im unteren Halbkreis fließt das heiße Wasser allein durch die Schwerkraft angetrieben (Heizungs-Version),

bzw. wird das Geld angetrieben durch Bedarf, Profit und Angebot im Erzeuger-Händler-Konsumenten-Kreis

( = selbstregelnde Marktwirtschaft).

Für den oberen Kreislauf (fürs Soziale und die Staatsfunktion) fehlt aber der Profitvorteil als Antrieb,

und es muss – wie bei der Hausheizung für hochgelegene Zimmer notwendig - eine Umwälzpumpe die Zufuhr von
Geld gewährleisten.

Fehlt jedoch Geld im gesamten System (wäre der Wasserstand im Heizkreislauf zu niedrig), würde ein

ausgebildeter ‘Hausmeister‘ – damit die Pumpe wieder greift – zuerst das fehlende Medium auffüllen.

Logischerweise müsste er sicher sein, dass das Medium überhaupt noch fließfähig ist und ob es überhaupt

umlaufen kann;  und er müsste auch alle Leckagen finden und schließen.

>>> In oben gezeichnetem System wäre also nötig, den Zinsabfluss vor der Pumpe zu schließen, damit die Pumpe

das neu eingespeiste Wassergeld auch fassen und weiterschaufeln kann.

Doch solange für den Sozial- und den Profit-Kreislauf dasselbe Medium benutzt wird (ob DM oder Euro),

wird auch der willigste Hausmeister/Finanzminister die immer neuen Geldverluste nicht immer wieder

ergänzen können (woher auch, wenn unfassbare ‘Räuber‘ das Geld einfach ‘privat‘ und legal abzweigen):

 

Am besten wäre, man würde die unterschiedlich anzutreibenden Kreisläufe trennen – was man durch zwei
unvermischbare Medien (Währungen) erreichen kann,

dann könnten die Abzocker mit ihrem Profitkreislauf glücklich werden (falls sie weiterhin arbeitende oder
kredithungrige Sklaven finden), 

und Diejenigen, die solidarisch füreinander arbeiten wollen, hätten ihr eigenes, redliches Wirtschaftssystem.

 

b) Eine Zweitwährung soll das also bessern !

 

Als erstes sei erwähnt, dass die empfohlene Zweitwährung                                  

a)      zwar ähnlich wie die Tauschringwährungen CHIEMGAUER & Co. konstruiert sein würde

b) also neben dem Euro-Haushalt kursieren müsste,

c) jedoch (anders als bei bisherigen Tauschringwährungen)

völlig getrennt vom Euro-(Nicht)kreislauf konzipiert wäre

(also auch nicht eintauschbar oder rückkaufbar),

d) und nicht privatwirtschaftlich, sondern in der Hoheit der Kommune wäre

(bzw. in Händen der jeweiligen steuererhebenden Gebietskörperschaft).

e) Sie müsste also seitens der Kommune in Brüssel/Straßburg 'als

unverzichtbare Maßnahme nach dem EU-Subsidiaritäts-Prinzip'

(oder als Modell-Vorhaben) eingefordert evtl. sogar erkämpft werden,

f) wobei Teil der Subsidiaritäts-Erlaubnis wäre, die 'binnenkonjunktur-

fördernden Aufträge' ohne EU-Ausschreibungspflicht erteilen zu dürfen.

Das Regionalgeld dürfte nur in einem Volumen geschöpft und in den fiskalischen

Kreislauf eingespeist werden, das der jeweiligen Eurolücke entspricht.

Dieses Auffüllen der jährlichen Haushaltslücke (Hh-Konsolidierung)

ist doch überall das Problem (abgesehen vom Schuldendienst,

der die Gegenwarts-Solidarität nicht mehr behindern darf).

g) Um die Volumen-Überschreitung zu verhindern

aber auch alle 'ruhenden' Gelder (und damit inflationäre Tendenzen),

müssen seitens der kommunalen Geldverwaltung alle 'überflüssigen' Beträge

abgeschöpft werden, falls sie nicht (stärker als bei CHIEMGAUER & Co.) nach

Monatsfrist 'verrosten', wozu eine elektronische Geldverwaltung nützlich wäre.

(Für die Geldverwaltung wäre die Kreis- oder Stadtsparkasse zu gewinnen

wie es bereits 2005 in Delitzsch (Sachsen) vorübergehend im Gespräch war;

der Delitzscher  hätte aber gegen Euro eingekauft und rückgetauscht werden

müssen und bot deswegen keine wirksame Alternative.)

 

Fazit: das Regionalgeld soll die Differenz im Staatshaushalt auffüllen

und zwar (sehr wichtig!) nur zur Erfüllung der sozialen und ökologischen Pflichten

(ggf. auch für die kulturellen Bedarfe und die Energieversorgung)

und auch nur, wenn diese aus regionaler Leistungspotenz erfüllbar sind !!

(Die für die Staatsverwaltung nötigen Beträge könnte der Fiskus gleich einbehalten,

bräuchte sie also nicht als Lohnnebenkosten und Steuern hin- und her zu buchen.)

Hierzu müsste das Regional-Geld nur reine Katalysator-Funktion ausüben (dürfte also keine haltbaren
Positiv- oder Negativ-Buchungen bilden
, die die neuerliche Grundlage für Verschuldung und Kredite wären).

 

 

Solch ein fiskalisches Regionalgeld (landesweite oder örtliche Kreislaufwährung zusätzlich zum Euro)

hätte folgende Vorteile:>

1) Es beendet den Geldmangel der Öffentlichen Hand (durch Direktauffüllung der Kassen);

2) Es deckt im Rahmen der regionalen Leistungspotenz die Bedarfe der Bürger und die der Kommune;

3) Es schafft dadurch in der Region Arbeitsplätze

(weil die Mehrkaufkraft in der Region bzw. im 'Steuerinland' bleibt = Binnenkonjunktur);

4) Es vermindert daher Hartz- bzw. ALG-1u.2-Zahlungen, BAFöG, Kindergeld u.a. (in Euro)

(Es erleichtert aber auch solche Zahlungen (in R-Geld), so dass

die Arbeitslosigkeit nicht das große Problem bleibt.);

5) Es erhöht die Einnahmen des Fiskus (in Regio-Geld);

6) Es konsolidiert den jetzigen Haushalt (und folgende);

7) Es stoppt die 'notwendige' Neuverschuldung der Regierung;

8) Es verhindert die Kürzung der notwendigen Ausgaben

(Kein Totsparen, Wegrationalisieren, keine Rasenmäher-Subventionsstreichungen);

9) Es verhindert Euro-Steuer- oder Gebühren-Erhöhungen (durch den Fiskus); .

10) Es verhindert den Ausverkauf der Gemeinde- oder Landesvermögen

an die Gläubiger oder Geldgeber (und macht wieder handlungsfähig);

11) Es verringert (wegen 6,7,8 und 9) die Lohnnebenkosten;

12) Es verbessert die Infrastruktur:>

ermöglicht wieder den Betrieb öffentlicher Einrichtungen

die Planung weiterer regionaler Maßnahmen

den Ausbau "export"-orientierter Vorhaben (zum Erwerb von Euros)

die Tilgung von Euro-Krediten;

13) Es stärkt die Bindung der Produzenten und der Bürger an die Region

(deren Solidarität und politische Mitverantwortung);

14) Es kann allen Solidarbürgern ein Grundeinkommen finanzieren

und beendet die Diskussion über einen Mindestlohn;

15) Es stützt ein solidarisches Europa, indem es im Steuerinland

wirtschaftlich und sozial (subsidiaritär !) eine gesündere Zelle bilden hilft

16) Es übt die Region im Umgang mit einem Solidargeld (so R.H. 2002) rechtzeitig,

.... bevor die Kredit- und Schuldenwirtschaft mit ihrem Weltgeld zusammenbricht.

 

 

Für die Einführung des evtl. erwogenen Regionalgeldes in den 'Binnenkreislauf'

gäbe es  u.a. folgende Möglichkeiten:

1.      wie bei der Einführung der D-Mark eine einmalige Kopfpauschale von höchstens 50 Einheiten

[und ggf. eine monatliche Auszahlung eines erstmal kleinen Grundeinkommens an alle Solidarbürger,

was jedoch erst ‘erlaubt‘ wäre, wenn alle jeweils nicht-gebrauchten Beträge nach 30 Tagen wieder

illiquide – also wertlos (gemacht) werden würden – was am leichtesten möglich wäre bei reinem

Giralgeld mit Cash-Cards (durch entsprechende Software im Zentralrechner für alle E-Buchungen)];

2.      ein Auffüllen des Haushalts-Defizits der aktiv-werdenden Gebietskörperschaft mit Regionalgeld,

!! aber höchstens in der Höhe der zu erwartenden Gegenleistung aus der Region !!:

Hierbei würde der Prozent-Anteil des in den Haushalts-Etat eingespeisten Regiogeldes errechnet

und jede zukünftige Kommunal-Eurozahlung zusätzlich in diesem Prozentsatz mit R-Geld ergänzt sein,

wobei ein so bezahlter Unternehmer bei Steuer- oder Lohnforderungen diesen Anteil weitergeben kann;

3.      ohne jegliches ‘Geld die Ausgabe von zeitlimitierten Gutscheinen für Handwerkerleistung

und für elementare (also unveredelte) Produkte aus der Region (geeignet als Testlauf und zur Einübung).

 

 

c) Als Provokation seien noch folgende Thesen angefügt:

·        Eine solidarisch-gerechte Währung müsste reiner Katalysator sein und nicht privatisiert werden dürfen

·        Staatanleihen sind solidarrechtlich und volkswirtschaftlich schädlicher als Falschgeld (sind aber nicht
verboten)

·        Nicht die Armut ist das Hauptübel, sondern die Verschuldung (in keinem Naturkreislauf gibt es eine    

      Verschuldung, gibt es keinen negativen Katalysator - höchstens einen, der null wird (denken wir an Blutarmut))

·        Die fiskalische Verschuldung erfolgt, a) weil keine Gebietskörperschaft die Geldhoheit besitzt

      b) weil bei steigenden Geldvermögen das Stabilitätsprinzip in gleicher Höhe Schulden verlangt

·          Der Staat ist zum öffentlich-rechtlichen Geldwäscher geworden, weil er den potentiellen Kreditgebern (den
Geldvermögenden) deren unfair aus dem Geldkreislauf abgezocktes öffentlich-rechtliches Geld nicht über eine
geeignete Steuer wieder abnimmt, sondern die aufgezwungenen Kredite bis zur Tilgung verzinst (und die
Tilgung wäre erst recht die Anerkennung und Legalisierung der einst unsolidarischen Geldaneignung)

·          Das Kreditgeld ermöglicht eine weltweite Super-Kolonisierung (sogar ganze Staaten werden durch die
Verschuldung 'aufgekauft', zumindest durch die künstliche Geldverknappung von den Geldreichen beherrscht)

·           Die Inflationsdrohung (völlig aufgebläht) wurde zur Versklavungsknute, denn ...

·         ... alles fiskalisch in Maßen gedruckte Solidargeld (ein legalisiertes 'Falschgeld') wäre ebenso bzw.
ebensowenig inflationär wie die heute genommenen Staatsanleihen, denn die umlaufenden Geldmengen
wären gleich groß,

·          wobei die staatliche Notenbank – wie 1948 die D-Mark – die benötigte Menge nur einmal zu drucken
bräuchte*, weil dieses Solidargeld abflussfrei im regionalen Kreislauf bliebe;                *
einmalig 40 Mrd.
Neu-DM
 

·         Die Geldwertstabilität nützt nur den Geldreichen, schadet aber wegen der o.e.Adäquat-Schulden allen Anderen

·          Die Konvertierbarkeit des Geldes verführt zur Unsolidarität in den involvierten Regionen

·          Nicht um zu helfen wird im- oder exportiert: fast jeder Fernhandel geschieht, um zu verdienen
(erleichtert  durch konvertierbares Geld) - Subsistenzwirtschaft wäre gerechter und arbeitete mit regio-treuem
Eigengeld:

 Nur noch mit Euro sollte der Fernhandel möglich sein (ebenso wie das spekulative Geldhorten, das
Geldverknappen und Schuldenmachen) – dieses und die Fernhandelsgelder würden dann aber nicht gleichzeitig
das Soziale Netz und die Staatsfunktion gefährden).

 

Ergänzungs-Währung für jede Wirtschaftsregion

    ein Hauptziel des ee (‘Essential-Engineering‘)

 


Die erforderliche Zweitwährung wäre gegenüber dem Euro u.Dollar

         durch ihre Zuständigkeit und Fähigkeit charakterisiert >>

 

eE-Regional-Währung

Euro bzw. der Dollar  

 

 

- ist krisenfest und existenzsichernd

- ist günstig für Spekulationen

- geeignet für alle Non-Profit-Aufgaben

- günstig zum Rendite-Machen

- fürs sozial und ökologisch Notwendige

- für alles luxuriös-Überflüssige

- für die ordnende Verwaltung

- für die freie Marktwirtschaft

- für eine Subsistenzregion

- für jede Globalisierung

- für jede Solidargruppe

- für Privatisierung u.Vorteilstreben

- ist umgehend leistungsgedeckt

- bleibt eine oft ungedeckte Forderung

- wird nicht inflationär

- erzeugt Pseudowachstum oder Inflation

- ist nicht kredit- u. schuldenfähig

- wird oft gehortet und führt zu Schulden

- ist immer ausreichend vorhanden

- wird künstlich knapp gehalten

- ist regelbar

- läuft leicht aus dem Ruder

- finanziert angemessene Staatlichkeit

- verschuldet und ‘kauft‘ Regierungen

- unterstützt gerechtes Wirtschaften

- vereitelt jede gerechte Wirtschaft

- geeignet für Solidar-Grundeinkommen

- mag Unterprivilegierte nicht beteiligen

- finanziert würdevolles Leben

- erzwingt Billigarbeit, beutet aus

- beteiligt jeden am Volkseinkommen

- versklavt möglichst viele Arbeiter

- ermöglicht breite Kulturausübung

- fördert exklusiven Kulturkonsum

- bringt Demokratie und Freiheit

- ist Instrument von Zentral-Herrschaft

 

        

Aus all solchen Gründen wird seitens der eE-nitiative und der eE-Logie allen verschuldeten

Gebietskörperschaften für alles Lebenswichtige die oben definierte ‘nicht-trojanische‘ Zweitwährung

vorgeschlagen, - wenn’s sie gibt eine Währung, die die Teilnehmer frühzeitig bremst, wenn sie über ihre

Verhältnisse zu leben beginnen.

 

 


Für den Fall erster Sondierungs-Gespräche könnte ein Erstgespräch durch zwei Impulsvorträge oder ein Referat

eingeleitet werden (bei Unterkunft- und Fahrtkosten-Erstattung von ing.grad.Rolf Hoffmann Fon-Nr. 04327 / 437)

P.S.: Wir möchten darauf hinweisen, dass bereits 2002 ein Finanzfachmann des Kieler Instituts für Weltwirtschaft

(Herr Dr. Boss) o.e. Geldreform-Konzept inhaltlich und logisch als fehlerfrei beurteilte,

es aber damals als „politisch wohl nicht gewollt“ bezeichnete; - doch inzwischen sind wir ja sicherlich weiter.

 

 

 

Kontakt: Rolf Hoffmann, Kethelvierth 1, D-24623 Großenaspe, Telefon: (04327) 437